St.-Martinus-Kirche

Geschichte der Gemeinde St. Martinus

1543 Seit Einführung der Reformation 1534 war Kornwestheim über 350 Jahre ein rein evangelischer Wohnort. Erst mit der Ansiedelung von Industrie und der Anlage des Landesgüterbahnhofes zogen seit etwa 1900 immer mehr Arbeiter- und Eisenbahnerfamilien und somit auch Katholiken zu, vorwiegend aus Oberschwaben, dem Härtsfeld und Bayern.
1913 Ein Kirchenbauverein wird gegründet.
1920 Die erste Kirche wird gebaut und die Pfarrei errichtet.
1945 Nach dem 2. Weltkrieg kam eine große Anzahl von Vertriebenen, vorwiegend Sudetendeutschen, hinzu.
1957 Um für die gewachsene Gemeinde (ca. 8000 Mitglieder) einen angemessenen Kirchenraum zu schaffen, wurde 1957 zunächst der Martinisaal errichtet.
1958 Am 29. Juni wird die heutige St. Martinuskirche – an der Stelle der alten Kirche – eingeweiht.
1975 In Kornwestheim-Ost wird das Thomasgemeindehaus als ökumenisches Zentrum erbaut.
1986 Die Kirchensanierung im Jahr 1986 bringt eine farbliche Gestaltung der Chorwand. Die Werktagskapelle entsteht.
1995 Zum 75-jährigen Bestehen der Kirchengemeinde wird der Kirchenvorplatz erneuert.
1996 Die Kirche bekommt neue Portale, die mit dem Martinusmotiv gestaltet sind.
1998 Das durch Rost stark geschädigte 40 Jahre alte Turmkreuz wird durch ein neues ersetzt.
1998 Einweihung der Hl. Geist-Kirche in Pattonville
2000 Der Kirchturm wird saniert.
2001 Einweihung der Altarwand in der Hl. Geist-Kirche in Pattonville
2004 Umgestaltung des Thomashauses
2006 Innenrenovierung der St. Martinuskirche

Kirchenpatron ist der heilige Martin, der auch Schutzpatron der evangelischen Kirche im Dorfkern in Kornwestheim ist. Bewusst wurde der heilige Martin als Kirchenpatron gewählt. Seitdem gibt es eine evangelische Martins-Kirche und die katholische St. Martinuskirche.

Heute leben ca. 8700 Katholiken in unserer Kirchengemeinde.